Die Firma Siemens hat bereits mehrere Millionen in den Ausbau von Solaranlagen gesteckt. Dies soll allerdings wieder alles vorbei sein. Für das Unternehmen war dies allerdings ein teures Vergnügen. Mehr als eine Viertelmilliarde Euro soll der Ausstieg nun kosten.
Der Ausflug in das Solargeschäft kommt dem Unternehmen Siemens sehr teuer zufolge. Der Konzern müsste sein Unternehmen daher mit noch mehr Kosten belasten, um aus dem Geschäft auszusteigen. Die Belastungen belaufen sich momentan auf mehr als 250 Millionen Euro. Diese Kosten würden natürlich einen operativen Verlust aufzeigen. Bereits im Jahre 2009 hatte Siemens schließlich damit gestartet, das Experiment Sonnenstrom anzunehmen und vor allem auszubauen. Auf die neuen Fakten bzw. Nachrichten hat Siemens bisher allerdings keine Stellung genommen. Allerdings hatte das Unternehmen vor knapp zwei Wochen angekündigt, das gesamte Photovoltaikgeschäft direkt zu verkaufen. Von den Plänen waren mehr als 680 Mitarbeiter betroffen. Das Konzern hatte auf diese Anlagen gesetzt und wolle diese weiter verkaufen. Diese Strategie ging allerdings nicht ganz auf. Daher machte das Unternehmen mehr Verlust mit diesem Geschäft, als eigentlichen Umsatz.
Mittlerweile ist nicht klar, wie Siemens nun weiter vorgehen will. Schließlich handelt es sich hierbei um ein hohes Minusgeschäft, welches Siemens erst einmal begleichen muss. Wie weit das Unternehmen davon betroffen ist, ist bis heute allerdings noch unklar.
Bewerber professionell selektieren
Unternehmen haben es in der Wahl ihrer potentiellen Mitarbeiter wahrlich nicht leicht. Eine erste Selektion der eingehenden Bewerbungen kann helfen, Kandidaten, welche nicht für das Jobprofil geeignet sind, auszusortieren. Doch auch hier besteht die Gefahr, dass in der Tat qualifizierte Bewerber eine Absage erhalten, obwohl sie vielleicht dennoch perfekt auf die Stelle passen würden. Wie lassen sich Fehler bei der Selektion vermeiden und wie entlarven Unternehmen Bewerber, die nicht ernsthaft an einer Mitarbeit interessiert sind? Wo lauern die Gefahren und Fallen Lebenslaufbetrügern aufzusitzen? Dieser Ratgeber informiert Unternehmer und Mitarbeiter, welche mit der Besetzung einer Stelle betraut wurden darüber, wie die größten Fehler vermieden werden können und der passende Bewerber gefunden werden kann.
Alles beginnt mit einer offenen Stelle und endet, im Idealfall, mit einer Besetzung der Stelle durch einen Mitarbeiter, welcher sich engagiert und professionell in das Unternehmen einbringt. Diesen Mitarbeiter aus der Flut an Bewerbern jedoch heraus zu finden ist jedoch eine kleine Wissenschaft. Viel Zeit wird investiert in das Einlernen von neuen Mitarbeitern. Schade, wenn der Kandidat die gestellten Erwartungen nicht erfüllen kann. Um sich diesen Aufwand, welcher sowohl einen Kosten- wie auch Zeitfaktor darstellt, möglichst effektiv zu gestalten sollte die Selektion der Bewerber möglichst Zielgenau erfolgen.
Ein Festival der Öffentlichkeit erstellte der Getränkeproduzent Red Bull, als er den Extremsportler Felix Baumgartners bei seinem Vorhaben unterstützte. Doch nicht nur der Sprung aus unfassbarer Höhe sorgte für eine Schallgeschwindigkeit, sondern auch gleichzeitig für einen Quotenhit. Millionen Menschen beobachteten das waghalsige Experiment. Der Marktanteil lag für den übertragenden Sender in Rekordhöhe und bei 19,4 Prozent. Während das österreichische Unternehmen 50 Millionen in das Unterfangen investierte sollte der Werbeeffekt nun eine bedeutend höhere Summe in die Kassen von Red Bull spülen.
Durch diese Aktion kann sich das Unternehmen sicher sein, seinen internationalen Marktwert deutlich gesteigert zu haben. Für Industriejobs bedeutet dies, dass die Marktanteile des Unternehmens stark ansteigen könnten und somit neue Jobs in den Stellenausschreibungen zur Verfügung stehen könnten.
Warum die Getränkeindustrie in Form von Red Bull sich an dem Unterfangen beteiligte ist ganz einfach: Das österreichische Unternehmen ist ein langjähriger Förderer von sportlichen Events und zugleich ein Supporter und Ausrichter verschiedenster Extremsportveranstaltungen. Der passende Slogan „Red Bull verleiht Flügel“ war hier nicht nur passend, sondern auch gerade dazu prädestinierte es die Getränkefirma dazu, sich als Sponsor für den Baumgartner-Sprung einzuschalten. Neben den phänomenalen Einschaltquoten waren auch die Zahlen auf Networks und auf Suchmaschinen enorm. Welchen Gewinn das Unternehmen tatsächlich aus diesem Event schlug bleibt Firmeninterna. Es wird jedoch mit Sicherheit nicht die letzte Aktion des Unternehmens aus der Getränkeindustrie sein, mit der große Aufmerksamkeit auf den Hersteller gelenkt wird. Sicherlich lässt sich das Unternehmen gerne Kritik nachsagen, welche in Form von „Hätte man das Geld nicht an sinnvolleren Stellen verwenden können?“ laut wird. Doch Red Bull engagiert sich auch für wohltätige Zwecke, denen mit Sicherheit auch ein Teil des Gewinns zu Gute kommen wird, auch wenn dazu aus der Firmenzentrale keine Stellungsnahme bisher erfolgte.
Automobilhersteller sind entrüstet, denn die EU fordert ein deutlich aktiveres Handeln in Sachen Umweltschutz. Gerade im Bereich Energie könne viel eingespart werden. Dies bezieht sich sowohl auf die produzierten Fahrzeuge wie aber auch auf die Produktion an sich. Zum Schutze des Klimas fordert die EU, dass die Automobilindustrie ein klares Zeichen setzt. Kurz nachdem diese Forderung gestellt wurde, ertönten Gegenstimmen.
VDA-Chef Wissmann reagierte entrüstet auf die Forderung aus Brüssel. Wissmann erklärte, dass somit die Förderung des Klimaschutzes vor die Industrie gestellt würde. Auch gab er zu bedenken, dass diese Forderung weder dem Klima noch der Industrie förderlich sein könnte. Klimaschutz wird in Europa und der damit verbundenen Industrie häufig diskutiert. Doch ob es genügt, wenn Europa alleine agiert, bleibt fraglich. Auch könne ein krasser Einschnitt in aktuelle Produktionsprozesse dazu führen, dass Arbeitsplätze abgebaut werden müssten.
Wissmann wies auch darauf hin, dass die Euro-Zone nur zusammengehalten werden könne, wenn die Industrie in Europa gestärkt würde. Die Kritik am Vorschlag ist verständlich, denn aktuell kämpfen Autohersteller in Europa um ihre Existenz. Durch die lang anhaltende Euro-Krise sind die Absatzzahlen stark rückläufig. Dies hat ebenfalls Auswirkungen auf Stellenausschreibungen sowie Industriejobs in den entsprechenden Bereichen.
Weitere Einschränkungen könnten hier eine weitere negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt herbeiführen. Sicherlich ist es wünschenswert, dass die Umwelt und das Klima geschützt wird, doch ein Schutz der Umwelt kann nur dann gelingen, wenn die Industrie bestehen bleibt. Auch gab Wissmann an: “Doch der Nachholbedarf, der sich gerade in Südeuropa aufbaut, wird wieder bedient werden müssen.” Die Prognosen der Automobilhersteller für 2013 zeigen, dass mit einem Aufschwung gerechnet wird.
Die Industrie hat ein breit gefächertes Feld in Deutschland zu bedienen. Während die Automobilbranche aktuell mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen hat, steigerte die Aluminium produzierende Industrie ihre Zahlen und konnte sogar neue Jobs anbieten.
Aktuell sind 5,3 Millionen Menschen in der deutschen Industrie als Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen beschäftigt. Innerhalb nur eines Jahres stieg die Beschäftigungszahlen in Industriejobs um 113.000 neue Stellen an. Auch die Prognose für das nächste Jahr sieht positiv aus, denn es sollen weitere Stellen geschaffen werden, die einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen in Industriejobs ermöglichen soll.
Seit dem weitgreifenden Crash der US-Bank Lehman Brothers im September 2008, erreichte Deutschland den höchsten Beschäftigungsstand. Mit einer Steigerung von 2,2 Prozent in Bezug auf die Zahlen des Vormonates, ist dies ein hoher Zuwachs, den die deutsche Industrie für sich verzeichnen kann. Diese Informationen teilte ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden der Öffentlichkeit mit.
Durch die Schaffung von insgesamt 113.000 Stellen in der Industrie, erreichte die Branche damit einen vier prozentigen Zuwachs. Allein im Zweig der Maschinenbauindustrie wurden so innerhalb eines Jahres zahlreiche neue Industriejobs geschaffen. Insgesamt bestehen nun im Maschinenbau 914.000 Stellen. Besonders in der Maschinenbauindustrie werden Prognosen für die kommenden Monate gegeben, welche positive Auswirkungen auf die Jobentwicklung in Deutschland darstellen könnten. Somit ist es durchaus denkbar, dass weitere Stellen geschaffen werden und die Beschäftigungszahlen in der Industrie weiter ansteigen. Eine Bewerbung auf einen Industriejob kann für einen künftigen Mitarbeiter also sehr erfolgversprechend wirken, sofern er sich für einen Job im Maschinenbau und verwandten Industriezweigen interessiert.
Kaum wurden neue Vorhaben am 10. Oktober in Brüssel der EU-Kommission vorgelegt, schon wurde klar: Die kommende Industriepolitik bietet sowohl Vorteile für Unternehmen, nimmt diese aber auch gleichzeitig in die Pflicht.
Antonio Tajani, EU-Industriekommissar veröffentlichte in Brüssel die sogenannte EU-Mitteilung in Bezug auf die Industriepolitik. In dieser Mitteilung heißt es, dass europäische Unternehmen besonders im Bereich der internationalen Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und unterstützt werden sollen. Zugleich jedoch soll die kommende Industriepolitik auch die Beschäftigung in Industriejobs positiv beeinflussen.
Durch verschiedene Maßnahmen sollen Gelder freigelegt werden, welche eine Investition in Unternehmen sowie die Forschung für Entwicklungen bieten sollen. Weiterhin wird auch in die berufliche Qualifikation von Industriemitarbeitern investiert. Dies soll dafür sorgen, dass der aktuelle negative Trend der Industrie abgefangen werden kann. Denn die Euro-Krise hat vielen Unternehmen in Europa, und damit auch in Deutschland stark zugesetzt.
Laut den Hochrechnungen der Industriepolitik Mitteilung sollen bis 2020 die Leistungen der Wirtschaft von aktuellen 16 auf 20 Prozent ansteigen.
Tajani reagiert damit auf den aktuellen Abwärtstrend und gab an: “Wir können nicht weiterhin einfach dabei zusehen, wie unsere Industrie aus der EU abwandert. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Unsere Industrie kann Wachstum und Arbeitsplätze schaffen. Heute haben wir deutlich gemacht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit wir in Europa in Zukunft auf eine nachhaltige Industrie bauen können, in der die notwendigen Investitionen in neue Technologien getätigt werden und wieder ein Klima der Zuversicht und des Unternehmergeists herrscht”.
Weiterhin sollen Schlüsseltechnologien gefördert werden. Dadurch könnten Bereichen wie der Mikroelektronik Gelder zuteil werden, welche dringend benötigt werden.
Zugleich appelliert dieses Dokument jedoch auch an die Industrie selber. Vor allem sollen Unternehmen künftig mehr Umwelt- und Energieschonende Lösungen einsetzen und dabei auch darauf setzen, Ressourcen sparsamer einzusetzen.
Japan steht wieder vor einer Verschlechterung. Die Sorge um eine erneute Rezession besteht weiterhin. Die Stimmung der Manager und auch der großen Unternehmen der Industrie ist dahingehend schlecht. Selbst im nächsten Quartal dürfte sich in dem Bereich nichts ändern. Demnach sank der Stimmungsindex enorm. Ein negativer Wert in diesem Bereich besteht sogar bei der Mehrheit, sodass davon auszugehen ist, dass eine Rezession schon bald folgen wird.
Besonders in den letzten drei Quartalen ist eine Verschlechterung in dieser Form zu erkennen. Dies liegt allerdings auch an China und die Krise in Europa.
In den nächsten Monaten kann Japan damit rechnen, dass eine Besserung noch lange nicht in Sicht ist. Natürlich erwarten die Branchen eine laufende Erholung. Allerdings spielt der Streit zwischen Japan und China ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Nachfrage nach den japanischen Waren ist eingebrochen. Grund dafür ist der Japan China Konflikt.
Die Exporte sind um mehr als 9,9 Prozent geschrumpft. Nach Europa sind die Ausführungen sogar um 22,9 Prozent zurückgegangen. Zugleich stellt Japan sogar immer weniger her. Die Produktionen sanken um mehr als 1,3 Prozent im Vorjahr. Durch diese Deflation kamen auch immer fallende Preise zustande. Natürlich möchte Japan weiterhin branchenübergreifend arbeiten und versuchen, die laufenden Geschäftsjahre zu verbessern. Eine Aufstockung von bis zu 6,4 Prozent ist in dem Fall angesetzt. Ob sie es schaffen wieder Fuß zu fassen und eine enorme Rezession zu verhindern, kann zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt werden. Die Einschätzungen und Zielsetzungen der Unternehmen sind eindeutig. Jedoch sind dies nur Fakten die geschätzt wurden und nicht ein Wundermittel gegen die Rezession.
Laut einer Studie der Universität in Virginia erhält die Industrie erhöhte Rabatte an den Strompreisen. Aufkommen müssen dafür die Privatkunden, die im kommenden Jahr mehr als 57 Euro pro Haushalt zahlen.
Natürlich werden die Strompreisrabatte für die Industrie zu einer zusätzlichen Belastung der Privatkunden. Laut der besagten Studie sind dies im Schnitt 57 Euro pro Person. Jeder Haushalt wird unter diesen Rabatten der Industrie leiden. In einer genauen Untersuchung wurden die Auswirkungen bekannt. Die Mehrkosten werden schließlich von den begünstigten Stromabnehmern übernommen, sodass der Großteil der privaten Haushalte betroffen ist. Für diese Vergünstigungen wurden den Privatverbrauchern im Jahr 2012 rund 1,0 Cent je kWh versteuert.
Der große Technologiekonzern Siemens sieht bei dieser Energiewende allerdings eine große Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Sie behaupten, dass dies zu einem starken Wachstumsantrieb und Exportschlager werden kann. Die Technik ist schließlich im gesamten Land vorhanden. Lediglich die langfristigen Arbeitsplätze müssen geschaffen werden.
Für Siemens selber sei es eine gute Basis, um profitabel zu wachsen. Sie haben sich gezielt auf den Trend ausgerichtet. In der Industrie hingegen gibt es in dem Bereich Kritik, da höhere Stromkosten befürchtet werden. Natürlich ist Deutschland auf dem richtigen Weg, sagt Siemens. Nach dem Atomausstieg von Japan ist ein klares Signal gesetzt worden. Wie sich diese Problematiken auf jeden einzelnen auswirken, konnte niemand sagen. Allerdings werden die privaten Haushalte es im nächsten Jahr an den erhöhten Kosten spüren.
Dementsprechend ist nicht nur die Beschäftigung interessant, sondern auch der weitere finanzielle Verlauf der Industrie. Schließlich gehen die Vergünstigungen lediglich dorthin und nicht in die privaten Haushalte, die fast jedes Jahr mit einer enormen Erhöhung rechnen müssen.
Ratgeber: Burnout durch Arbeit – wie vermeiden? Wie damit umgehen?
Burnout, was ist das eigentlich? Es wird viel diskutiert, es gibt zahlreiche Artikel und Berichte darüber, doch trotzdem wissen nur wenige, was sich hinter dem Begriff eigentlich verbirgt. Gemeint ist damit ein Erschöpfungszustand, welcher von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden kann. Dramatisch ist, dass Burnout zwar ein geflügelter Begriff ist, aber bislang keine anerkannte Krankheit ist.
Termindruck, immer wieder volle Leistung bringen, über die Grenzen gehen und das streben stetig auf vollen Touren zu arbeiten und das Unternehmen vorantreiben, das alles können Faktoren sein, welche später schließlich zu einem Burn-out führen können. Das Telefon klingelt, jederzeit Erreichbarkeit gewährleisten, dies kann an die Substanz gehen. Betroffene fühlen sich leer, ausgebrannt, lustlos, antriebslos. Oftmals schwindet auch der Appetit und Migräneattacken können die Folge sein. Schlaflosigkeit gepaart mit dauerhafter Müdigkeit sind ebenfalls Symptome für ein Burn-Out. Die Betroffenen leiden oftmals körperlich und seelisch unter diesem Zustand. Dabei gibt es tatsächlich Möglichkeiten, Burn-Out, also den Erschöpfungszustand durch Überarbeitung zu vermeiden. Continue reading
Seit einiger Zeit wird berichtet, dass die Industrie der Stahlbranche mit zu hohen Kapazitäten und gleichzeitig zu niedrigen Preisen zu kämpfen hat. Diese Probleme sorgen jetzt für Konflikte in den Führungsetagen der Branche.
Stahl war viele Jahrzehnte eines der Vorzeigeindustriezweige Deutschlands. Die aktuellen eher negativen Zahlen sorgen aus diesem Grunde nicht nur für Besorgnis und Ängste, sondern auch zu hitzigen Diskussionen. Doch nicht nur Deutschland ist betroffen, der gesamte europäische Markt der Stahlindustrie gerät in Streit. Angeblich soll es zu Streit zwischen den europäischen Managern gekommen sein. Laut FTD, Financial Times Deutschland, fordern die Führungskräfte der Stahlindustrie aus Österreich, Schweiz und weiteren Ländern eine neue Ordnung der Branche.
Kurz nach dieser Forderung wurden unverzüglich Gegenstimmen laut, welche einer Änderung der Strukturen harsch kritisiert.
Dennoch bleibt die Frage zu klären, wie die Manager der europäischen Industrie die trüben Aussichten auffangen möchten. Für die kommenden Monate gehen Experten davon aus, dass sich der europäische Industriemarkt erneut verschlechtern wird. Die Prognose liegt hier zwischen 3 und 5 Prozent Rückgang.
Erste Auswirkungen des negativen Trendes zeigen sich bereits in Deutschland. Der Stahlriese Thyssen-Krupp musste eine herbe Schlappe einstecken. Um fast 81 % im europäischen Industriemarkt haben die Umsätze nachgelassen. Einer der Hochöfen wurde bereits stillgelegt und soll laut Berichten dieses Jahr nicht mehr aktiviert werden. Weiterhin gab es für Mitarbeiter der Industrie bereits Einschränkungen. Mehr als 2.000 Mitarbeiter der Stahlindustrie in diesem Betrieb erhielten eine Umstellung ihres Arbeitsvertrages auf Kurzarbeit. Dies hatte Auswirkungen auf insgesamt fünf Standorte von Thyssen-Krupp Unternehmen.



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